Donnerstag, 3. August 2017

Bucherscheinung SCHNEEPOET - Paris // Luc hat endlich ganz offiziell einen Titel


Es ist raus, aus und vorbei, das Versteckspiel rund um die Geschichte meines Protagonisten Luc. Der Titel seines ersten Tagebuchs ist seit heute offiziell. Erraten hat ihn eine meiner Followerinnen auf Twitter, die das Buch zum Dank für die Teilnahme am Ratespiel als Printausgabe erhalten wird. Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben, der erste Band über Luc lautet:

SCHNEEPOET

Erscheinen wird das Buch Anfang September im Taschenbuchformat und als eBook bei Twentysix (Mehr Details bald hier und auf Twitter @bordsteinprosa // @NikaSachs). Weil es bis dahin noch ein paar Wochen sind, will ich euch das Warten mit ein paar Hintergrundinfos zum Buch (und natürlich dem Cover) versüßen. 

Wer meinen Blog verfolgt weiß, dass die Tagebücher von Luc nicht autobiografisch sind, jedoch die eine oder andere Geschichte enthalten, die so oder so ähnlich in meinem Umfeld stattgefunden hat. Ich war über die Jahre hinweg immer wieder erstaunt, wie kurios das Leben sein kann und welche Ereignisse es tatsächlich so ausspuckt. Die am unrealistischsten wirkenden Nebengeschichten im Schneepoet sind tatsächlich an wahre Begebenheiten angelehnt. 

Der Prozess, dieses Buch zu schreiben hat knapp zwei Jahre gedauert, drei komplette Versionen hinter sich und wurde letztendlich auf zwei Romane aufgeteilt. 700 Seiten sind einfach zu intensiv mit einigen der Themen (manische Depression, Drogen, seelischer und körperlicher Ausverkauf, Selbstfindung, Sehnsucht, Schuldgefühle, Familienkonflikt). Außerdem besteht die Geschichte aus zwei Abschnitten, die an unterschiedlichen Orten spielen. Teil zwei erscheint im Frühjahr, dazwischen wird es ein Prequel geben, das aus der Sicht von Lucs Exfreundin Inga erzählt ist. Ein Jugendbuch, das noch einmal andere Sichtweisen ermöglicht. Es ist bereits fertig, die Veröffentlichung ist für Dezember angedacht.

Aber noch einmal zurück zu Luc - ich dachte, ich gebe euch ein paar Einblicke in die Entstehung des Covers, das ich in vielen Stunden gezeichnet habe. Inklusive der Schrift des Titels.
Angefangen hat alles mit dem Wort Schnee. Es ist eine Anspielung auf Kokain, das in Lucs Tagebuch hin und wieder eine Rolle spielt. Da er therapeutisch über sein Leben schreibt und sich selbst als Pseudophilosoph sieht, war schnell klar: Luc ist ein Schneepoet. 

Ich wollte eine Schreibmaschinenschrift, fand aber keine, die ich problemlos verwenden konnte. Also zeichnete ich mir eine. Mein langjährig guter Freund und Projekt-Kollege Markus Michel hat mir sämtliche digitalisierte Zeichnungen und Maße am PC umgesetzt. Weil Luc in Paris wohnt, Physik studiert hat, im Naturkundemuseum arbeitet und Elektrizität liebt, kam mir die Idee, ihm einen Eiffelturm zu schenken. Einen Strommast-Eiffelturm. Es war sehr schwer, dieses Bild aus frei verfügbarem Material zu photoshoppen, ohne Bildrechte zu verletzen. (Ich habe dafür sogar einen französischen Freund gequält, den Betreiber des Eiffelturms absichernd anzuschreiben) Da ich mir einen Foto-Trip nach Paris vorab nicht leisten konnte, zeichnete ich ihn.
In 6 Stunden, auf einen Bogen DIN A3 Bristolpapier.
Ich weiß, was ich definitiv nicht mehr machen werde: einen Eiffelturm zeichnen ...


Bristolpapier, Bleistift und Faber-Castell PITT artist pen xs.
Wie alles begann ...


Da waren schon anderthalb Stunden rum


Einige Stunden und Fingerkrämpfe später ...

Der Hintergrund des Covers ist eine Wolkentextur, die ich selbst fotografiert habe. Sie spielt im Buch auch eine wiederkehrende Rolle. Darüber liegt ein durch mein Kaleidoskop fotografierter Brief. Ja, es sind tatsächlich Textstellen aus dem Buch.

Ich danke von Herzen meiner Freundin und talentierten Krimi-Bestseller-Autorin Nicole Neubauer, die den Schneepoet vorab gelesen und mir ihr Feedback als Kurzrezension für das Cover zur Verfügung gestellt hat. Das Buch hat ihr so gut gefallen, dass sie mir kurzerhand ihren Ermittler #Hannes Brandl (Kellerkind/Moorfeuer/Scherbennacht, erschienen bei Blanvalet) für (bisher erst) eine Kurzgeschichte geliehen hat. Auch diese erscheint nächstes Jahr in der Auskopplung. Eine weitere Zusammenarbeit zwischen uns und den beiden ist schon geplant.



Et voilà, das Cover und der Klappentext. Hoffentlich freut ihr euch darüber so sehr wie ich.




Eure Nika





Nika Sachs, Schneepoet // Ab September 2017 bei Twentysix und eurem Buchdealer erhältlich


1 Kommentar:

  1. Ich sage auch hier ganz lieb Dankeschön! Ich freu mich wie verrückt, und ich habe sehr viele Worte mit "Schn" am Anfang kennengelernt *grins*

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