Mittwoch, 20. Dezember 2017

Vorgezogener Jahresrückblick 2017

Vielleicht ist es noch ein bisschen früh, aber da ich über Weihnachten und Silvester verreise und nicht weiß, ob ich dort Zeit dafür finde, gibt es den Jahresrückblick schon jetzt. Was soll ich sagen? Es war ein seltsames, trauriges und überraschendes Jahr. Ein paar Leben haben 2017 in meinem Umfeld ihr Ende und einige auch ihren Anfang gefunden. Dazwischen habe ich unter anderem drei Bücher veröffentlicht,


Sehnsuchtsfluchten ISBN 9783740730710
Schneepoet ISBN 9783740731649
Am Horizont Schwarz ISBN 9783740734312
(Alle über den Twentysix Verlag)

einige Reisen unternommen und mich beruflich endgültig umorientiert. Es fällt mir schwer, all die Ereignisse in ihrer Gesamtheit zu erfassen, dieses Jahr war ein ziemliches Auf und Ab. Eine wichtige Erkenntnis möchte ich euch an dieser Stelle definitiv nicht vorenthalten: Mir wurde einmal mehr bewusst, dass man aus vielen ausweglos erscheinenden Situationen herausfindet, wenn man offen für unkonventionelle Entscheidungen ist. Der Weg, den man sich einmal vorgenommen hatte, zu gehen, ist oftmals nicht so geradlinig, wie wir ihn uns vorgestellt haben. Wo Türen zugehen, öffnen sich manchmal Fenster, die ebenso zu einem Ein- oder Ausstieg verhelfen können. Mir hat es geholfen, Dinge loszulassen, von denen ich immer glaubte, ohne sie nicht zu funktionieren. Meine Erfahrung jetzt zeigt mir, dass es durchaus möglich und gelegentlich sogar notwendig ist, alte Vorstellungen vom großen Glück zu verwerfen, um zufriedener zu sein.

Für das nächste Jahr wünsche ich mir eigentlich nur ein bisschen mehr Energie, die Dinge auch genießen zu können, die ich mir vorgenommen habe. Sei es beruflich oder privat; anstrengend ist es doch meistens, dann sollte der Aufwand, den Alltag zu bewältigen, wenigstens ein gutes Gefühl hinterlassen.

Okay. Und ein paar mehr Rezensionen für meine Bücher sowie Empfehlungen, wenn sie euch gefallen, damit meine Reichweite größer wird. Ich schreibe nicht nur wahnsinnig gerne, es ist auch ein Teil von mir, der raus muss. Ich hoffe, dass das, was mir dabei im Kopf rumgeht, weiterhin Menschen berührt oder beflügelt. Im besten Fall beides. Ohne einige Freunde und Bekannte hätte ich dieses Jahr wesentlich weniger positiv hinter mich gebracht. Wenn ich sie alle einzeln nennen müsste, wäre dieser Eintrag ein Buch. Deshalb bedanke ich mich von Herzen bei euch allen und ganz besonders bei denen, die mir in sehr schweren Zeiten eine Stütze waren. 

Auf ein aufregendes Jahr 2018,

Eure Prosa