Samstag, 9. September 2017

Bucherscheinung Schneepoet am 07.09.2017

Aus und vorbei, drei Jahre Arbeit liegen jetzt hinter mir und Lukas, aus dessen Leben ich in Tagebuchform auf 268 Seiten berichte. Dieses Buch zu veröffentlichen lag mir so sehr am Herzen, wie kein anderes kreatives Projekt je zuvor. Das Thema wird mit Sicherheit viele Diskussionen eröffnen, erregen, faszinieren oder auch abstoßen. Mir ist wichtig, dass ihr darüber redet, euch fragt, wie wir Menschen mit unserem (Seelen-)Leben umgehen sollen, damit wir uns selbst nicht verlieren.

Einige Geschichten in diesem Buch sind an wahre Begebenheiten angelehnt, die in den letzten Jahren mein Leben in irgendeiner Art tangiert haben. Ich fand es wichtig, für mich selbst, als Autorin und Leiterin der Geschichte, zu erörtern, welchen Standpunkt ich beziehe; was ich in meinem Leben als erstrebenswert oder unerträglich befinde. Deshalb habe ich mich auch dazu entschieden, mit den Themen Gewalt, Sex und Depressionen verbal und emotional in literarischer Form immer offen umzugehen. Sie werden meiner Meinung nach noch immer zu sehr tabuisiert und es fehlt an Aufklärung, die vielen Menschen helfen könnte, besser zurecht zu kommen.Wem das eventuell zu nah geht, kann sich hier mein Vorwort durchlesen und entscheiden, ob er oder sie das Buch lesen möchte:

Zu diesem Buch

Dies ist das erste von zwei Tagebüchern, die Lukas schreibt, um
die Trennung von seiner Freundin Inga zu verarbeiten und mit
seinem Familiengeheimnis aufzuräumen.
Die Personen in diesem Buch sind fiktiv. Ich möchte klarstellen,
dass ich sowohl seelischen als auch körperlichen Missbrauch,
Drogenkonsum und selbstverletzende Handlungsweisen kritisch
sehe. Jeder dieser Punkte kommt in expliziter Form in diesem
Buch vor. Ein gesunder Umgang mit Körper, Geist und unseren
Mitmenschen ist mir ein wichtiges Anliegen und kann nur aus
selbstreflektiertem Denken und Aufklärung entstehen. Darum
bitte ich meine Leser, sich bewusst und sorgsam mit diesem und
anderen Texten auseinanderzusetzen, die Sexualität, psychische
Störungen und strafbare Handlungen thematisieren.

Obwohl es in Schneepoet viel um erste Themen geht, habe ich mich bemüht, die Charaktere und ihre Sprache so authentisch und humorvoll wie möglich zu gestalten. Eine gute Geschichte funktioniert für mich dann, wenn sie nicht nur thematisch, sondern auch emotional in sich stimmig ist und viel Raum zum analysieren bietet. Über die Kommentarbox hier, Twitter und E-Mail beantworte ich auch gerne Fragen, falls ihr euch beim Lesen welche stellt. Außerdem würde ich gerne wissen, welcher Tagebucheintrag euer liebster ist und wieso.

Natürlich hoffe ich, dass euch die Geschichte mitreißt und ihr wissen wollt, wie sie weitergeht. Eins sei dazu vorab gesagt: es gibt insgesamt vier Teile, von denen drei bereits abgeschlossen sind und der vierte fast. Um euch die Wartezeit bis zum zweiten Teil von Lukas' Tagebüchern im Februar zu verkürzen, erscheint Anfang Dezember ein Prequel aus Ingas Sicht, das zu Beginn der Nullerjahre spielt.

Eine Bitte noch: 

Es wäre schön, wenn ihr mir eine Rezension schreibt, wenn ihr das Buch ausgelesen habt und es anderen empfehlt, wenn es euch gefallen hat. Da ich alleine für mein Marketing verantwortlich bin, fände ich es auch super, wenn ihr das Buch über den stationären Buchhändler (Buchdealer eures Vertrauens) bestellt, damit ich die Chance darauf habe, auch in der Auslage vor Ort zu landen und Spontankäufer zu erreichen. Sichtbarkeit und direkte Werbung sind für mich extrem wichtig, denn den Markt für dieses Buch muss ich mir erst erschaffen.

Vielen Dank und viel Spaß beim Lesen,

Nika






Schneepoet, erschienen bei TWENTYSIX
ISBN 978-3740731649

eBook folgt bald

Mittwoch, 16. August 2017

14 Bücher, 14 Gedankengänge // Kurzrezensionen

Ihr sucht neue Bücher? Vielleicht ist hier etwas für euch dabei. Das sind die letzten vierzehn Bücher, die ich gelesen habe und in Kürze das, was ich über sie denke:

Kerstin Jordan // Guten Tag, Tod mein Name
ISBN: 978-3-942786-21-8 / Piepmatz Verlag

Wer ist eigentlich Horst? Wenn jemand lustige Kurzgeschichte aus dem Alltag des Todes schreiben kann, dann Kerstin Jordan!

Martin Suter // Lila, Lila
ISBN: 978-3-257234-69-5 / Diogenes Verlag

Gutes Konzept, berechenbare Charaktere. Emotionale Tiefe kann Suter nicht erzeugen.

Nora Bossong // Rotlicht
ISBN: 978-3446254-57-2 / Carl Hanser Verlag

Ich dachte, ich hätte eine gut reflektierte Meinung zum Thema Sexarbeit und wurde eines Besseren belehrt. Sehr lesenswertes Buch über die deutsche Rotlichtszene und die Bedeutung von Sex für unsere Gesellschaft.

Eva-Maria Obermann // Simeons Rückkehr
ISBN: 978-3940443-31-1 / Schwarzer Drachen Verlag

Zwei Zeitebenen, zwei Menschen und zwei Realitäten. Ein spannendes Buch mit kleinen stilistischen Abstrichen.

Eva-Maria Obermann // Ellas Schmetterlinge
ISBN: 978-9963537075 / Bookshouse

Ein sehr gelungener Roman über Liebe, Beruf und den Umgang mit dem eigenen Leben in der Generation Y.

Larissa Pirell // Mia
ISBN: 978-3738637-24-3 / Books on Demand

Es fällt mir schwer, diese Geschichte zu beurteilen. Sie hat Entwicklung, aber mir ist die Protagonistin am Ende noch immer zu unreflektiert.

Dave Cousins // Warten auf Gonzo
ISBN: 978-3772527-79-1 / Verlag Freies Geistesleben

Dieser Roman ist leise, laut, real und fantastisch. Er beschreibt das ganz normale, chaotische Leben einer britischen Familie mit viel Herz.

Jens- Michael Volckmann // Neunundneunzig Namen
ISBN: 978-1520200-41-5 / Independently Published

Unser Weltbild ist ein krankes, verschobenes und trauriges. Eine emotionale und politische Geschichte, die schon heute geschehen könnte. Unbedingt lesen!

Lara Adrian // For 100 days
ISBN: 978-3802598-21-0 / Lyx Verlag

Einfach nein. Ich habe kein Problem mit vielen gesellschaftlichen Tabuthemen. Aber ich kann nicht in Worte fassen, wie gefährlich ich das Weltbild dieser Protagonistin finde. Dieses Buch ist nicht gut reflektiert und zudem schlecht geschrieben. Mich hat es verstört und erschüttert, wie selbstzerstörerisch Menschen mit sich selbst umgehen.

Filippa von Seyn-Wittgenstein // Filippas Engel
978-3769814-37-8 / Don Bosco Medien

Für mich persönlich waren die Gedanken des Mädchens nicht sonderlich spannend, aber die Art, wie das Buch aufgebaut ist und das Wissen, dass da ein Mensch in einer Familie fehlt, der geliebt hat und geliebt wurde, hat mich mitgerissen.

Myron Bünnagel // Flimmern
ISBN: 978-3-944-833-01-9 / open for books

Zombies an der Spanischen Küste? Wer auf Gruselgeschichten für Jugendliche und politische Verschwörungen steht, ist hier genau richtig! Eine spannende Geschichte.

David Levitan // Letztendlich sind wir dem Universum egal
978-3596811-56-4 Fischer Taschenbuch Verlag

Lesen, lesen, lesen! Dieses Buch hat von Liebe bis Depressionen alles, was unsere heutige Gesellschaft kritisiert und ist ein wundervolles Buch für Jugendliche und Erwachsene.

Hannes Köhler // In Spuren
978-3938539-18-7 / Mairisch Verlag

Kafkaesk und bedrohlich nah. Was ist Identität und wie funktioniert Freundschaft? nicht für jedermann, aber sehr gut geschrieben.

Benjamin von Stuckrad-Barre // Panikherz
ISBN: 978-3462048-85-8 / Kiepenheuer und Witsch

Dieses Buch bestätigt mich darin, niemals auf Drogen abstürzen zu wollen. Seit Langem bin ich hier sprachlich mal auf meine Kosten gekommen, ohne dass es sich um realitätsferne Kunst handelt. Dieser Kerl kann so gut schreiben wie er das eigene Leben wegwerfen konnte. Sehr lesenswert.

Samstag, 12. August 2017

50 Facts zum Buch Schneepoet // Die Autorin (das bin wohl ich) plaudert vor der Veröffentlichung aus dem Nähkästchen

Twitter ist aufmerksam und neugierig! Gestern startete ich dort eine Aktion, bei der ihr Leser mein Buch und dessen Charaktere vorab schon kennenlernen könnt. Die ersten 50 Infos habe ich hier zusammengefasst:


1 Das Buch ist ursprünglich ein Krimi gewesen

2 Luc hasst Weidezäune

3 Luc lässt seine Frau Bücher testlesen

4 Luc hasst es Luc genannt zu werden

5 Luc hat einen französischen Pass

6 Luc hat immer ein Vogelnest auf dem Kopf

7 Luc ist einer von denen, die im September schon Spekulatius kaufen. Und essen. Ohne fett werden

8 Luc ist ein Grufti ohne Mittelaltergedöns. Nur schwarz ohne alles

9 Weil Weil Luc Inga vermisst, verbannt er all ihre Fotos vorsichtshalber vom Handy auf USB und gibt sie seinem Bruder

10 Luc hat ein iPhone und Silas hackt deswegen auf ihm rum. Der kann Apfel-Technik nicht leiden

11 Inga nennt Luc einfach Franzose und er sie Hamsterbacke

12 Luc (und Silas auch) hat schwarze Haare und grünbraune Augen, Augenringe of Doom und Haut wie eine Kalkwand. Keine Sonne und so

13 Es gibt niemanden im RL, der für mich exakt so aussieht wie Luc / Silas

14 Es gibt eine real existente Person, die sehr nah an Inga rankommt, die ich aber nur vom Foto kenne

15 Ich habe nie selbst Drogen genommen, um für das Buch zu recherchieren, aber viele Leute befragt, die Drogen nehmen

16 Wäre ich mit einem männlichen Körper geboren, wäre ich wohl zw 15 & 30 auch ein Luc gewesen. Jetzt bin ich leider ein Silas 

17 Inga kann kein Französisch sprechen

18 Silas ist in Basse-Terre aufgewachsen und Luc in Hofheim am Taunus

19 Silas und Luc sehen sich sehr ähnlich, aber sie sind in der Körpersprache wie Tag und Nacht

20 Einer meiner liebsten Tagebucheinträge von Luc ist der vom 7.2.2011. Ich habe dabei sehr gelacht. Kopfkino

21 Der Tagebucheintrag vom 9.2.2013 hat mir die Scham vor dem enthemmt erotischen Schreiben ausgetrieben

22 Aus der Sicht eines Mannes zu schreiben fühlt sich für mich natürlicher an

23 Schneepoet hat ein Vorwort, in dem ich um reflektiertes Lesen und einen bewussten, konstruktiven Umgang mit den Themen Psyche und Sex bitte

24 Ich kann Luc, Inga und Silas 100% nachvollziehen. Sie sind in ihrer Denkweise Teile von mir, ohne identische reale Begebenheiten

25 Eine der wichtigsten Personen in den Büchern ist eine Nebenrolle.

26 Das zweite Tagebuch ist mein liebstes Buchprojekt

27 Mein Lieblingsschauplatz in Band 1 ist die Wohnung in Paris

28 Ich kann mir Schneepoet tatsächlich gut als Film(e) vorstellen. Aber nur FSK 16 und ohne Kitsch. Als TV-Produktion mit Frankreich.

29 Der Schneepoet hat insgesamt 5 Teile. 2 Luc Tagebücher, ein Inga Prequel, eine Kurzgeschichtensammlung und ein Sequel. 4 sind bereits fertig

30 Ich fahre durch einen lustigen Zufall wirklich Silas' Auto, aber mit weniger PS

31 Ich habe mir in Paris wirklich angesehen, was Luc arbeitet

32 Ich bin die Strecke von Véro zu Luc nach Hause wirklich durch Paris gelaufen

33 Dank @Doppelmond gibt es in den Büchern den einen oder anderen Döner-Gag

34 Luc hat Untergewicht und steht nicht auf Frauen mit Topmodel-Körper

35 der Humor, den Luc hat, basiert auf zwei realen Personen. Eine davon ist ein sehr guter Freund

36 Ich kenne jemanden von früher, der tatsächlich eine Frauenliste führt, Frauen aber nie als Objekt sieht

37 Ich schrieb dieses Buch bereits, da wusste ich noch nicht, dass es Shades of Grey etc gibt

38 Ich halte nichts von "geschlechterspezifischen" Rollenklischees. Ich konstruiere Charaktere und keine Schubladen. Mensch ist Mensch

39 Ich stehe häufiger mal automatisch im Männerklo und frage mich, weshalb andere komisch gucken

40 Luc hat ein Schokoladensuchtproblem

41 Luc müsste heute arbeiten

42 Die erste Version des Buches war aus Ingas Sicht geschrieben.

43 Wenn ich Luc treffen könnte, würde ich ihn fragen, ob er mir Mathe beibringt.

44 Luc kann recht gut singen und Inga weiß das nicht

45 90 % meiner Jugend verbrachte ich ausschließlich mit so emotionalen Vollidioten-Typen wie Luc.

46 Ich habe seit 2010 eine Französischlernblockade, bin aber hochgradig Frankophil. Dilemma

47 Silas arbeitet so mit Sprache wie ich es gerne könnte

48 Ich habe in 2 Jahren u.a. 4 komplette Bücher mit zw. 250 u. 400 Seiten geschrieben, die alle mit Luc zu tun haben

49 Ich habe Angst, den letzten Teil zu schreiben, weil er in der Zukunft spielt

50 Die Frauenliste von Luc ist fast dreistellig

Donnerstag, 3. August 2017

Bucherscheinung SCHNEEPOET - Paris // Luc hat endlich ganz offiziell einen Titel


Es ist raus, aus und vorbei, das Versteckspiel rund um die Geschichte meines Protagonisten Luc. Der Titel seines ersten Tagebuchs ist seit heute offiziell. Erraten hat ihn eine meiner Followerinnen auf Twitter, die das Buch zum Dank für die Teilnahme am Ratespiel als Printausgabe erhalten wird. Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben, der erste Band über Luc lautet:

SCHNEEPOET

Erscheinen wird das Buch Anfang September im Taschenbuchformat und als eBook bei Twentysix (Mehr Details bald hier und auf Twitter @bordsteinprosa // @NikaSachs). Weil es bis dahin noch ein paar Wochen sind, will ich euch das Warten mit ein paar Hintergrundinfos zum Buch (und natürlich dem Cover) versüßen. 

Wer meinen Blog verfolgt weiß, dass die Tagebücher von Luc nicht autobiografisch sind, jedoch die eine oder andere Geschichte enthalten, die so oder so ähnlich in meinem Umfeld stattgefunden hat. Ich war über die Jahre hinweg immer wieder erstaunt, wie kurios das Leben sein kann und welche Ereignisse es tatsächlich so ausspuckt. Die am unrealistischsten wirkenden Nebengeschichten im Schneepoet sind tatsächlich an wahre Begebenheiten angelehnt. 

Der Prozess, dieses Buch zu schreiben hat knapp zwei Jahre gedauert, drei komplette Versionen hinter sich und wurde letztendlich auf zwei Romane aufgeteilt. 700 Seiten sind einfach zu intensiv mit einigen der Themen (manische Depression, Drogen, seelischer und körperlicher Ausverkauf, Selbstfindung, Sehnsucht, Schuldgefühle, Familienkonflikt). Außerdem besteht die Geschichte aus zwei Abschnitten, die an unterschiedlichen Orten spielen. Teil zwei erscheint im Frühjahr, dazwischen wird es ein Prequel geben, das aus der Sicht von Lucs Exfreundin Inga erzählt ist. Ein Jugendbuch, das noch einmal andere Sichtweisen ermöglicht. Es ist bereits fertig, die Veröffentlichung ist für Dezember angedacht.

Aber noch einmal zurück zu Luc - ich dachte, ich gebe euch ein paar Einblicke in die Entstehung des Covers, das ich in vielen Stunden gezeichnet habe. Inklusive der Schrift des Titels.
Angefangen hat alles mit dem Wort Schnee. Es ist eine Anspielung auf Kokain, das in Lucs Tagebuch hin und wieder eine Rolle spielt. Da er therapeutisch über sein Leben schreibt und sich selbst als Pseudophilosoph sieht, war schnell klar: Luc ist ein Schneepoet. 

Ich wollte eine Schreibmaschinenschrift, fand aber keine, die ich problemlos verwenden konnte. Also zeichnete ich mir eine. Mein langjährig guter Freund und Projekt-Kollege Markus Michel hat mir sämtliche digitalisierte Zeichnungen und Maße am PC umgesetzt. Weil Luc in Paris wohnt, Physik studiert hat, im Naturkundemuseum arbeitet und Elektrizität liebt, kam mir die Idee, ihm einen Eiffelturm zu schenken. Einen Strommast-Eiffelturm. Es war sehr schwer, dieses Bild aus frei verfügbarem Material zu photoshoppen, ohne Bildrechte zu verletzen. (Ich habe dafür sogar einen französischen Freund gequält, den Betreiber des Eiffelturms absichernd anzuschreiben) Da ich mir einen Foto-Trip nach Paris vorab nicht leisten konnte, zeichnete ich ihn.
In 6 Stunden, auf einen Bogen DIN A3 Bristolpapier.
Ich weiß, was ich definitiv nicht mehr machen werde: einen Eiffelturm zeichnen ...


Bristolpapier, Bleistift und Faber-Castell PITT artist pen xs.
Wie alles begann ...


Da waren schon anderthalb Stunden rum


Einige Stunden und Fingerkrämpfe später ...

Der Hintergrund des Covers ist eine Wolkentextur, die ich selbst fotografiert habe. Sie spielt im Buch auch eine wiederkehrende Rolle. Darüber liegt ein durch mein Kaleidoskop fotografierter Brief. Ja, es sind tatsächlich Textstellen aus dem Buch.

Ich danke von Herzen meiner Freundin und talentierten Krimi-Bestseller-Autorin Nicole Neubauer, die den Schneepoet vorab gelesen und mir ihr Feedback als Kurzrezension für das Cover zur Verfügung gestellt hat. Das Buch hat ihr so gut gefallen, dass sie mir kurzerhand ihren Ermittler #Hannes Brandl (Kellerkind/Moorfeuer/Scherbennacht, erschienen bei Blanvalet) für (bisher erst) eine Kurzgeschichte geliehen hat. Auch diese erscheint nächstes Jahr in der Auskopplung. Eine weitere Zusammenarbeit zwischen uns und den beiden ist schon geplant.



Et voilà, das Cover und der Klappentext. Hoffentlich freut ihr euch darüber so sehr wie ich.




Eure Nika





Nika Sachs, Schneepoet // Ab September 2017 bei Twentysix und eurem Buchdealer erhältlich


Mittwoch, 2. August 2017

Viel zu selten von der Seele zeichnen // birds of a feather flock together

In letzter Zeit zeichne ich zu wenig, weil ich aufgrund der anstehenden Buchveröffentlichungen einfach keine Zeit dazu finde. Dabei ist das nächtliche Zeichnen für mich eine wichtige Form der Gedankensortierung, denn es beruhigt und inspiriert mich immer dann, wenn ich in einem Text oder Alltagsproblem nicht weiterkomme. Dieses Kreativ-Kanal übergreifende Arbeiten verschafft mir meist einen Fokus, fördert den gedanklichen Transfer und führt zu unkonventionellen und effektiven Lösungswegen für Blockaden sämtlicher Art.

Die Geschichte zu diesem spontanen Bild ist (neben dem Zeichen-Battle mit Jessica Iser) ein weiteres Buch, eine Auskopplung zu Lucs Tagebüchern. Sie wird nächstes Jahr um diese Zeit veröffentlicht und besteht aus Kurzgeschichten, die sämtliche Protagonisten des Luc-Kosmos zu unterschiedlichen Zeitpunkten erzählen. Dies wird das vierte Buch der Reihe rund um Luc und Inga und ist mit 200 Seiten beinahe fertig. Lucs Bruder Silas und Kraniche spielen darin eine zentrale Rolle. 

Ursprünglich wollte ich eine andere Idee mit Kohle, Tusche und Copic umsetzen, stellte beim Zeichnen aber fest, dass das Bild etwas anderes werden will. Meine rothaarige Protagonistin Véronique war heute gar nicht eingeplant, hat sich still und heimlich in meine Vorstellung eingeschlichen. Die Auskopplung beschäftigt mich derzeit häufig, da sie kurz vor der Fertigstellung steht. Dass ich Véro heute thematisch auf die Auskopplung bezogen visualisiert habe, mag mit unter daran liegen, dass ich die neuen roten und braunen Graphitstifte probiert habe, die ich meiner Kollegin Wiebke verdanke. Ihr möchte ich das DIN A2 große Bild auch widmen.


Tusche, Copic, Kohle, Bleistift, Graphit 190g Papier DIN A2