Samstag, 20. Januar 2018

Neues auf dem Blog // Eine kleine Anmerkung

Heute gibt es hier nur eine kleine, generelle Anmerkung zu meinem Blog. Einige von euch (vor allem diejenigen, die meinen Twitter-Account verfolgen) wissen bereits, dass sich für mich dieses Jahr vieles ändert. Ich habe mich unter anderem zu einer weitreichenden beruflichen Veränderung entschieden und werde deshalb leider weniger Zeit haben, mich um Social Network, Rezensionen eurer Bücher und sogar um mein eigenes Marketing zu kümmern. (Ich danke allen von euch, die über meine Bücher reden, sie lesen, rezensieren und weiterempfehlen, ohne euch wäre ich aufgeschmissen!) Zudem kommt eine große familiäre Sache hinzu, in die ich mich erst einmal einleben muss. Dennoch versuche ich euch so oft es mir möglich ist, auf dem neuesten Stand zu halten und euch weiterhin Lesestoff zum Lachen und Nachdenken zu liefern.

Wenn ihr Fragen, Beratung zu den Themen Selfpublishing, Verlagssuche, Coverdesign, einen Testleser sucht oder aber auch ein Lektorat für eure Texte zu fairen Preisen braucht, mir Kunst abkaufen wollt oder einfach nur einen Kommentar zu älteren Artikeln loswerden wollt: Ich freue mich darüber. Prinzipiell suche ich immer nach einem netten Austauch und oder Zuverdienst, traut euch also, mich anzuschreiben. Mehr als nein oder ich habe gerade keine Zeit, kann ich ja nicht sagen.

In diesem Sinne: Sorry für die kleine Zwangspause/die längeren Abstände zwischen den Artikeln,

Eure Nika

Donnerstag, 18. Januar 2018

Fortsetzung folgt! Oder auch: es geht bald weiter mit Luc und seinem Tagebuch

Es ist die erste große Ankündigung des noch so jungen Jahres 2018: Der zweite Teil meines Romans "Schneepoet" erscheint in wenigen Tagen unter dem Titel 

Karmapoet

Das Buch wird ebenso über den Twentysix Verlag im eigenen Shop vertrieben und ist auf Nachfrage in den stationären Buchhandlungen und im Internet bei zum Beispiel Amazon erhältlich. Da ich nicht viel zum Buch sagen kann, ohne zu viel zu verraten, könnt ihr hier einen ersten Blick auf das Cover werfen. Ich bin ziemlich aufgeregt und hoffe, dass ihr mit mir über Ingas Reinplatzen in Lucs Leben mitfiebert!




Dienstag, 2. Januar 2018

Backen für Bücher // Ein Gewinnspiel

Mal was in eigener Werbesache: Da mein Jugendroman über Inga 

Am Horizont Schwarz
Twentysix Verlag ISBN 9783740734312

nun schon eine Weile veröffentlicht ist, dachte ich mir, ich mache ein Gewinnspiel:

Am Ende des Buches befindet sich ein ganz besonderes Rezept, das in der Geschichte vorkommt. Die ersten drei Leser, die den Kuchen möglichst abgefahren dekoriert nachbacken und mir ein Foto oder Video davon schicken oder mich drauf verlinken, gewinnen je ein Buch.

Nicht irgendeins, sondern je eine signierte Ausgabe des zweiten Teil des Schneepoeten, der im Februar erscheint (nähere Infos bald hier und auf Twitter). Da ich weiß, dass eure SuB immer überquellen, lasse ich euch damit Zeit bis zum 1.3.2018.

Ich würde mich wahnsinnig freuen // Für mehr Kuchen und Bücher!

Eure Nika

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Vorgezogener Jahresrückblick 2017

Vielleicht ist es noch ein bisschen früh, aber da ich über Weihnachten und Silvester verreise und nicht weiß, ob ich dort Zeit dafür finde, gibt es den Jahresrückblick schon jetzt. Was soll ich sagen? Es war ein seltsames, trauriges und überraschendes Jahr. Ein paar Leben haben 2017 in meinem Umfeld ihr Ende und einige auch ihren Anfang gefunden. Dazwischen habe ich unter anderem drei Bücher veröffentlicht,


Sehnsuchtsfluchten ISBN 9783740730710
Schneepoet ISBN 9783740731649
Am Horizont Schwarz ISBN 9783740734312
(Alle über den Twentysix Verlag)

einige Reisen unternommen und mich beruflich endgültig umorientiert. Es fällt mir schwer, all die Ereignisse in ihrer Gesamtheit zu erfassen, dieses Jahr war ein ziemliches Auf und Ab. Eine wichtige Erkenntnis möchte ich euch an dieser Stelle definitiv nicht vorenthalten: Mir wurde einmal mehr bewusst, dass man aus vielen ausweglos erscheinenden Situationen herausfindet, wenn man offen für unkonventionelle Entscheidungen ist. Der Weg, den man sich einmal vorgenommen hatte, zu gehen, ist oftmals nicht so geradlinig, wie wir ihn uns vorgestellt haben. Wo Türen zugehen, öffnen sich manchmal Fenster, die ebenso zu einem Ein- oder Ausstieg verhelfen können. Mir hat es geholfen, Dinge loszulassen, von denen ich immer glaubte, ohne sie nicht zu funktionieren. Meine Erfahrung jetzt zeigt mir, dass es durchaus möglich und gelegentlich sogar notwendig ist, alte Vorstellungen vom großen Glück zu verwerfen, um zufriedener zu sein.

Für das nächste Jahr wünsche ich mir eigentlich nur ein bisschen mehr Energie, die Dinge auch genießen zu können, die ich mir vorgenommen habe. Sei es beruflich oder privat; anstrengend ist es doch meistens, dann sollte der Aufwand, den Alltag zu bewältigen, wenigstens ein gutes Gefühl hinterlassen.

Okay. Und ein paar mehr Rezensionen für meine Bücher sowie Empfehlungen, wenn sie euch gefallen, damit meine Reichweite größer wird. Ich schreibe nicht nur wahnsinnig gerne, es ist auch ein Teil von mir, der raus muss. Ich hoffe, dass das, was mir dabei im Kopf rumgeht, weiterhin Menschen berührt oder beflügelt. Im besten Fall beides. Ohne einige Freunde und Bekannte hätte ich dieses Jahr wesentlich weniger positiv hinter mich gebracht. Wenn ich sie alle einzeln nennen müsste, wäre dieser Eintrag ein Buch. Deshalb bedanke ich mich von Herzen bei euch allen und ganz besonders bei denen, die mir in sehr schweren Zeiten eine Stütze waren. 

Auf ein aufregendes Jahr 2018,

Eure Prosa

Donnerstag, 30. November 2017

Sechs Jahre und zwölf Monate Dunkelheit // Eine Hassliebe

Sechs Jahre und zwölf Monate Dunkelheit, nur ein Glimmen hier und dort.

Jetzt.
Oder jetzt.
Vielleicht auch erst morgen oder nie.
Ich warte auf Erklärungen.

2010//2017
Film ab, Drama von vorne. Stopp, zurückspulen, lauter, leiser, Zeitlupe. Wer bist du? Ich vergesse deine Stimme, deinen Geruch, deine Berührungen. Die Zeit hat meine Worte aus deinen Haaren geweht, in die ich sie hineingeflüstert habe. Nur dein weiches Gold und das verspielte Schokoladenbraun blitzen hier und da noch durch meine Synapsen.

2012
Du bist frei! Ich lasse dich gehen, rief ich gegen den Sturm. Los! Lauf! Ich will nicht mehr träumen, was dir passieren wird und zusehen, wie es geschieht! Der Himmel klarte langsam auf, deine Melodie erklang in der Ferne wie ein Schlaflied, beruhigend und warm, bis es verstummte.

2016
Es folgten Schakale, Adler und Wiesel, doch kein Fuchs zeigte sich mir mehr. Mein Blick wurde müde. Jahre später nun, flüsterten die Halme von schwarzen Wolken am Horizont. In einem unerwarteten Moment tauschte ich Gold gegen Kohle und Schokolade gegen Jade, Haare und Augen, den vergessenen Geruch gegen einen noch unbekannten, die Stimme gegen Wellen aus samtenen Mooskristallen. Es war ein Trick. Ein neuer, verspielter und gefährlich scheuer Fuchs lockte mich in den Wald; unfreiwillig folgte ich seiner Fährte, nicht seinem Rufen, denn er rief mich nicht, er sah mich nur an und ich verstand. Mondlicht. Ich war in Trance, was sollte ich tun?

2017/1
Orientierungslos träumte ich wieder ein Leben, Kreuzungen, Momente und einen Herzschlag, der zwischen den Häuserschluchten für je eine Sekunde tatsächlich real wurde. Verpassen und treffen wechselten sich ab, eine hässliche Hetzjagd in mir begann. Ich hörte die Farben einer fremden Seele auf die Leinwand tropfen und zerriss in Panik das Bild, wollte nicht der Beobachter sein, rannte aus der Galerie. 

Vergeblich.

2017/2
Zwei Fuchsgesichter tollen nun in meinem sterbenden Laub, holen mich immer wieder ein, wenn ich sie auch mit den Steinen in meinem Herzen bewerfe, als ich davonlaufe. Flüchte ich wach, stolpere ich schlafend. Verweigere ich dir mein Ohr, sprichst du mit denen in meinem Umfeld, raubst ihnen ebenso den Schlaf. Fuchs, wer bist du, dass ich dich in vielerlei Facetten sehen, aber niemals länger als nur für dein Zwinkern berühren kann? 

Geist, ich will dich nicht mehr fühlen können, denn nur ich sorge mich um dich, niemals du dich um mich. Wozu sehe ich durch dieses Fenster, wenn es doch verschlossen bleibt? Ich will keine Bilder mehr in meinem Kopf öffnen, keine hilflosen Briefe mehr schreiben und keine Sehnsucht mehr in den Wind malen müssen, dass du mich endlich erhörst oder weiterziehst.

Fuchsgeist, der du Menschen beseelst, ich weiß, du bist feige, toll und blind, aber ich kann nicht anders, als dich zu lieben. Ich bin der Herbst, sterbe doch jedes Mal erneut für dich. Lehn dich doch eine Weile an mich und schweige, wenn du dich schon nicht traust, deine Geheimnisse zu erzählen. Frühling ist morgen noch immer und ich regne bunt auf uns hernieder.




Körperlose Erinnerungen an Orte der Berührung